Damit Sie im Notfall nicht allein bleiben

Wer ein erhöhtes Sturzrisiko hat, sollte sicher stellen, dass er sich im Notfall bemerkbar machen kann und schnell Hilfe erhält. Dies gilt insbesondere dann, wenn Sie alleine leben und schon häufiger gestürzt sind.

Sinnvoll können Anwesenheitskontrollen sein. Diese werden z.B. in betreuten Wohnhäusern angeboten. Sie können dies aber auch selbst organisieren und mit einem Angehörigen oder Bekannten eine bestimmte Zeit absprechen, zu der Sie sich melden. Wenn Sie nicht zur vereinbarten Zeit anrufen, kann derjenige nach Ihnen sehen und Ihnen ggf. helfen. Verschiedene Organisationen bieten auch Notrufsysteme an. Dabei muss der Sender immer am Körper getragen werden (z. B. an einer Halskette), um im Notfall einfach und schnell ein Signal auslösen zu können.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 21.04.2011
  • Autor/in: Dr. med. Anja Vogt, Ärztin, Charité - Universitätsmedizin Berlin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin.
  • Quellen: T. Nikolaus: Klinische Geriatrie, Springer-Verlag 2000
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