Krafttraining beugt Osteoporose und Rückenschmerzen vor

Kraft ist eine der Grundvoraussetzungen für jede Bewegung. Vom 40. bis zum 70. Lebensjahr findet zunächst ein langsamer Kraftabbau statt, danach beschleunigt sich der Abbau.

Bewegungsmangel verstärkt diesen Prozess deutlich. Kommen noch Zeiten der Immobilität  (fehlende Bewegung) – zum Beispiel bei Bettlägerigkeit oder bei längerer Krankheit – hinzu, nimmt die Kraft rapide ab. Es bedarf anschließend einer viel längeren Trainingszeit, um die verlorene Kraft wieder zu erreichen.

Beispiele für Krafttraining sind:

  • Gymnastik
  • Gymnastik mit kleinen Gewichten in Form von Westen oder Manschetten
  • Gymnastik mit elastischen Bändern
  • Übungen an Kraftmaschinen

Krafttraining wird empfohlen bei:

  • körperlicher Inaktivität (Bewegungsmangel)
  • Sturzgefährdung
  • Osteoporose
  • Rückenschmerzen
  • allgemeinem Kraftabbau nach Bettlägerigkeit (Immobilität)
Autoren und Quellen Aktualisiert: 23.01.2015
  • Autor/in: Dr. med. Anja Vogt, Ärztin, Charité - Universitätsmedizin Berlin
  • Quellen: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: AUF (Aktiv Und Fit) Leben – „Chancen durch Bewegung nutzen - Neue Zielgruppen für den Sport der Älteren gewinnen!“ (http://www.richtigfitab50.de/de/richtig-fit-ab-50/projekte/auf-aktiv-und-fit-leben/)