So wird Sport im Alter nicht zum Risiko
Es ist nicht möglich, allgemeine Aussagen zum Risiko einer sportlichen Betätigung zu treffen. Ob eine bestimmte Trainingsart mehr oder weniger gefährlich ist, kommt immer auf den Einzelnen an. Ein 65-jähriger geübter Sportler muss ganz anders betrachtet werden als ein hochbetagter Mensch, der seit 40 Jahren keinerlei sportliche Bewegung gewöhnt ist. Auch gibt es wenige Erfahrungen und Studien zu Bewegung und Sport bei Hochbetagten.
Herz-Kreislauf-Training
Das Risiko beim Herz-Kreislauf-Training für kardiale Zwischenfälle, z. B. plötzlicher Herztod, ist entscheidend vom Trainingszustand und der Trainingsintensität abhängig. Um Risiken vor allem bei Trainingsbeginn zu reduzieren, sollte die Intensität anfangs niedrig sein und dann individuell gesteigert werden.
Krafttraining
Beim Krafttraining sollten Sie Ihre Leistungsgrenzen nicht ausschöpfen. Das Herz-Kreislauf-Risiko ist relativ gering, wenn die Belastung individuell angepasst wird. Auf die Gefahr der Verletzung von Muskeln und Skelettsystem muss vor allem bei großer Belastung und bei schlechter Koordination geachtet werden. Auch Untrainierte sollten in jedem Fall vorsichtig ans Training herangehen.
Koordinationstraining
Diese Trainingsform ist unter fachgerechter Anleitung nur mit geringen Risiken verbunden.
Für welche Sportart Sie sich auch entscheiden: In jedem Fall sollten Sie zuvor von ihrem Arzt untersuchen lassen und mit ihm besprechen, welche Art der Bewegung für Sie empfehlenswert und welche Belastung wünschenswert ist. Beispielsweise kann der Arzt je nach dem Ergebnis eines Belastungs-EKGs die Trainingspulsfrequenz festlegen. Werden alle Regeln beachtet, ist das gesundheitliche Risiko eines Trainings relativ gering.





