Manche Hirnleistung ist im Alter steigerungsfähig
Unter Kognition sind alle geistigen Fähigkeiten zu verstehen, die mit der Intelligenz und dem Gedächtnis in Zusammenhang stehen. Darunter fallen Wahrnehmung, Erkennen und Verstehen. Früher glaubte man, dass zunehmendes Alter (schon ab dem 30. Lebensjahr) automatisch mit einem Nachlassen der kognitiven Fähigkeiten einhergeht. Allerdings lassen sich viele Gedächtnisprobleme nicht auf das Alter zurückführen! Auch jüngere Menschen haben oft ein "schlechtes Gedächtnis". Ein schlechtes Erinnerungsvermögen fällt aber bei Senioren eher auf, weil man fälschlicherweise verallgemeinert, dass die kognitiven Leistungen im Alter abnehmen. Heute weiß man, dass sich die geistigen Fähigkeiten auf unterschiedliche Art und Weise entwickeln und durch verschiedene Faktoren wie z. B. durch Übung, Gesundheit, Bildungsniveau oder Beruf beeinflusst werden.
Fachleute sprechen von zwei unterschiedlichen Bereichen der intellektuellen Leistungsfähigkeit: den "kristallisierten" und den "flüssigen Funktionen".
1. Mit "kristallisierten Funktionen" sind Leistungen wie das Wortverständnis oder Erfahrungswissen gemeint. Diese Leistungen nehmen mit dem Alter nicht ab, sondern lassen sich bis ins hohe Alter durch geistige Aktivität und Übungen steigern.
2. Unter "flüssigen Funktionen" versteht man unter anderem die Geschwindigkeit des Denkens. Diese Leistungen nehmen mit dem Alter deutlich ab. Dem verlangsamten Tempo der Informationsaufnahme kommt eine wichtige Rolle für die weitere Verarbeitung von Informationen und Merkfähigkeit zu. Das von vielen älteren Leuten häufig beklagte nachlassende Gedächtnis ist manchmal auch eine Folge dieser verlangsamten Informationsaufnahme.
Fachleute sprechen von zwei unterschiedlichen Bereichen der intellektuellen Leistungsfähigkeit: den "kristallisierten" und den "flüssigen Funktionen".
1. Mit "kristallisierten Funktionen" sind Leistungen wie das Wortverständnis oder Erfahrungswissen gemeint. Diese Leistungen nehmen mit dem Alter nicht ab, sondern lassen sich bis ins hohe Alter durch geistige Aktivität und Übungen steigern.
2. Unter "flüssigen Funktionen" versteht man unter anderem die Geschwindigkeit des Denkens. Diese Leistungen nehmen mit dem Alter deutlich ab. Dem verlangsamten Tempo der Informationsaufnahme kommt eine wichtige Rolle für die weitere Verarbeitung von Informationen und Merkfähigkeit zu. Das von vielen älteren Leuten häufig beklagte nachlassende Gedächtnis ist manchmal auch eine Folge dieser verlangsamten Informationsaufnahme.





