Wohnen im Alter: Höhe von Bett und Sitzmöbeln anpassen

Im Wohnzimmer gibt es diverse Sturzgefahren:

Verschiedene Gefahrenquellen im Wohnzimmer
1) lockere Schalter
2) schlechte Beleuchtung
3) Stuhl statt Trittschemel oder Leiter
4) überlange Tischdecken
5) lose Teppichkanten
6) lose Kabel
7) auf dem Boden liegende Gegenstände
8) hervorstehende Möbelkanten.

Deshalb sollte im Wohn- und Schlafzimmer Folgendes beachtet werden:

  • Hat der Bewohner genügend Bewegungsfreiheit?
  • Gibt es störende Möbelkanten oder Stolperfallen wie lose Teppiche oder Kabel?
  • Haben Sitzmöbel und Bett eine angenehme Höhe?
  • Reicht das Licht zum Lesen?
  • Können die Lichtschalter auch im Dunkeln erreicht werden?
  • Kann neben dem Bett ein Telefon aufstellt werden?

Unfallquellen: lose Teppichkanten, schummriges Licht, sperrige Möbel

Reichlich Platz im Wohnzimmer steigert die Lebensqualität. Es gibt zahlreiche Unfallquellen, die vermieden werden sollten: Teppichkanten, Läufer ohne rutschhemmende Unterlage, schummriges Licht und sperrige Möbel.  

Sitzmöbel und Bett sollten in geeigneter Höhe angeschafft oder durch Holzklötze vom Schreiner oder aus dem Fachhandel erhöht werden. Auf diese Weise ist sicheres Setzen und Aufstehen gewährleistet. Wird ein neues Bett benötigt, sollte man ein Pflegebett in Erwägung ziehen. Es ist komfortabel und ermöglicht auch die Betreuung und Pflege zu Hause, falls diese irgendwann notwendig sein sollte. Das Telefon ist im Wohnzimmer besser als im Flur aufgehoben. Zusätzlich empfiehlt sich ein Apparat direkt am Bett.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 21.12.2012
  • Autor/in: Dr. med. Kathrin Fahl, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Charité - Universitätsmedizin Berlin
  • Quellen: H. Stolarz: Wohnungsanpassung - Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung, Kuratorium Deutsche Altershilfe Köln 1996