Bequeme Küche beugt Stürzen vor

Bei der Beurteilung der Küche sollte man sich Folgendes fragen:

  • Ist die Höhe der Arbeitsflächen optimal?
  • Spendet die Beleuchtung ausreichend Licht?
  • Ist die Küche geräumig genug, kann man im Sitzen arbeiten?
  • Lassen sich alle Schränke ohne Hilfe erreichen?
  • Lassen sich die Arbeitsabläufe bequemer gestalten?
  • Wo finden sich störende Möbelkanten oder Stolperfallen?
Das oberste Gebot besonders in der Küche sollte lauten: Alles muss gut erreichbar und leicht zu verstauen sein. Vermeiden Sie Kletterpartien und häufiges Bücken. Um die Wirbelsäule zu entlasten und Stürze zu vermeiden, ist es wichtig, Arbeitsflächen und Vorratsschränke in der optimalen Höhe anbringen zu lassen. Ein Sitzarbeitsplatz spart zudem Kraft.

Auf wenige, sinnvolle Möbel beschränken

Eventuell muss Raum unter der Arbeitsfläche geschaffen werden, um problemlos auch mit einem Rollstuhl in der Küche arbeiten zu können. Dieser Platz lässt sich schaffen, indem man Unterschränke entfernt. Man sollte sich insgesamt lieber auf wenige, nützliche Möbel beschränken. Auch sollte darüber nachgedacht werden, wie sich Arbeitsabläufe sinnvoll gestalten lassen. Zahlreiche Hilfsmittel speziell für die Küche können die Arbeit enorm erleichtern. Gute Lichtquellen entspannen die Augen und erhöhen die Konzentrationsfähigkeit.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 21.12.2012
  • Autor/in: Dr. med. Kathrin Fahl, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Charité - Universitätsmedizin Berlin
  • Quellen: H. Stolarz: Wohnungsanpassung - Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung, Kuratorium Deutsche Altershilfe Köln 1996