Altersgerechtes Wohnen beginnt im Treppenhaus

Zur Beurteilung des Hauseingangs und des Treppenhauses sollte man sich folgende Fragen stellen:

  • Ist der Eingangsbereich (Klingel, Hausnummer, Tür) gut beleuchtet?
  • Hat man problemlosen Zugang zur Eingangstür und dort ausreichend Platz?
  • Fühlt man sich sicher auf der Treppe und im Treppenhaus? Ist ein Handlauf oder Treppengeländer vorhanden?
  • Brennt die Beleuchtung ausreichend lange und hell genug?
  • Haben die Treppenstufen ausreichend Trittfläche? Ist der Bodenbelag rutschfest?
  • Ist der Briefkasten problemlos erreichbar?
  • Besteht genügend Platz, etwa um eine Gehhilfe abzustellen?

Ebenerdiger Eingangsbereich, geräumiges Treppenhaus, beidseitiger Handlauf

Um die eigene Wohnung sicher zu erreichen und zu verlassen, sind ein ebenerdiger Eingangsbereich und eventuell eine Rampe sowie ein geräumiges Treppenhaus wichtig. Zusätzliche Sicherheit im Treppenhaus bietet ein beidseitiger Handlauf. Daneben kann ein Treppenlift oder ein rollstuhlgerechter Aufzug eine enorme Erleichterung sein. Wichtig ist auch genügend Platz für eine Sitzgelegenheit zum Ausruhen oder zum Abstellen einer Gehhilfe.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 21.12.2012
  • Autor/in: Dr. med. Kathrin Fahl, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Charité - Universitätsmedizin Berlin
  • Quellen: H. Stolarz: Wohnungsanpassung - Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung, Kuratorium Deutsche Altershilfe Köln 1996