Bestattungsverfügung

Wünsche für die letzte Ruhe

Ein Todesfall. Obwohl für die Angehörigen nun die Zeit der Trauer beginnt, müssen sie viele wichtige Entscheidungen treffen: Wie hat sich der Verstorbene seine Trauerfeier vorgestellt? Soll es eine Feuer- oder Erdbestattung sein? Was soll auf dem Grabstein stehen? Eine Bestattungsverfügung nimmt dem Angehörigen im Todesfall diese schweren Entscheidungen ab und garantiert, dass die Beerdigung nach den Wünschen des Verstorbenen abläuft.

Mann schreibt © Thinkstock

Was in einer Bestattungsverfügung steht

In einer Bestattungsverfügung kann unter anderem folgendes festgehalten werden:
  • der Friedhof
  • die Art der Bestattung – zum Beispiel Erd-, Feuer- oder Seebestattung
  • ein bestimmter Pfarrer oder Grabredner
  • die gewünschte Musik
  • eine Grabinschrift
  • Personen, die über den Tod benachrichtigt und zur Beerdigung eingeladen werden sollen – am besten mit Adresse und Telefonnummer
Zudem kann der Verfasser eine vertraute Person als Totenfürsorgeberechtigten festlegen. Diese Person ist dann berechtigt und verpflichtet, für die Bestattung des Verstorbenen zu sorgen. Daher ist es wichtig, die Bestattungsverfügung vom Totenfürsorgeberechtigten aufbewahren zu lassen oder ihm zu sagen, wo das Dokument zu finden ist.

Übrigens: Seine Wünsche für die Bestattung im Testament zu regeln, ist nicht ratsam. Denn meist wird das Testament erst nach der Bestattung eröffnet.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 08.07.2014
  • Autor/in: Nina Prell, Medizinredakteurin, vitanet.de;
  • Quellen: Lenz-Brendel, Nina/Roglmeier, Julia (2013): Richtig vorsorgen
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