Bestattung – die letzte Ruhestätte

Was bis wann zu erledigen ist

Auch wenn es den Angehörigen kurz nach dem Tod eines geliebten Menschen schwerfällt, sich mit Organisatorischem zu beschäftigen: Für eine Bestattung muss vieles geregelt werden. Im Idealfall gibt es eine Bestattungsverfügung des Verstorbenen, in der er seine Wünsche für die Bestattung festgehalten hat.

Rose © Thinkstock

Die Bestattung Schritt für Schritt organisieren

Innerhalb von 36 Stunden nach dem Tod:
  • Bestatter aussuchen, Bestattungsart (zum Beispiel Erdbestattung, Feuerbestattung, Seebestattung) wählen, Sarg oder Urne auswählen, Überführung in die Leichenhalle
  • Beisetzung vorbereiten: Friedhof aussuchen, Grabstelle auswählen und Nutzungsrechte erwerben/verlängern, Bestattungstermin festlegen, Angehörige und Freunde benachrichtigen
Bis zur Beisetzung:
  • Termin mit dem Pfarrer oder Trauerredner vereinbaren, um Inhalte und Gestaltung der Trauerfeier zu besprechen
  • Sterbeanzeige aufgeben
  • Blumenschmuck für den Sarg, Trauerhalle und Grab bestellen
  • Musikalischen Rahmen (Organist, Musiker, CD) organisieren
  • Gaststätte/Café für Trauermahl reservieren
  • Eventuell Sterbebildchen drucken lassen
Nach der Beisetzung:
  • Danksagung (per Brief oder Inserat)
  • Sechs Wochen nach der Beerdigung Grab abräumen und Grabpflege planen
  • Nach sechs bis acht Wochen Steinmetz mit Grabmal und Einfassung des Grabs beauftragen
Autoren und Quellen Aktualisiert: 08.07.2014
  • Autor/in: Nina Prell, Medizinredakteurin, vitanet.de;
  • Quellen: Sozialverband VdK: Checkliste für den Trauerfall
  • Bundesverband Deutscher Bestatter: Der Todesfall – was ist zu tun? (http://www.bestatter.de/index.php?id=224)
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