Todesfall – wenn ein Leben zu Ende geht

Zeit des Abschiednehmens

Im letzten Lebensabschnitt müssen sich Pflegende mehr und mehr mit dem Gedanken befassen, möglicherweise bald Abschied von ihrem Angehörigen nehmen zu müssen. Sie begleiten einen geliebten Menschen auch in der letzten Zeit seines Lebens. In dieser Phase spielen die Themen Abschied und Tod oft eine große Rolle im Alltag.

Alte Frau nachdenklich © Thinkstock
Ist der Todesfall dann tatsächlich eingetreten, fallen die Angehörigen meist in ein tiefes Loch. Oft fühlen sie sich hin- und hergerissen. Möglicherweise verspürt die Pflegeperson einerseits sogar Erleichterung, dass diese schwere Zeit nun vorbei ist. Andererseits empfindet sie tiefe Trauer, weil der geliebte Angehörige nicht mehr da ist.

Seelsorger bieten Unterstützung beim Trauern

Diese Menschen sollten während des Trauerprozesses Unterstützung in Anspruch nehmen, mit anderen über ihre Gefühle und Sorgen sprechen. Zum Beispiel mit einem Seelsorger. In ihm finden sie einen Ansprechpartner, mit dem sie über ihre Empfindungen reden können und der ihnen auch in organisatorischen Angelegenheiten weiterhelfen kann.

Denn zu organisieren gibt es nach dem Tod eines Angehörigen vieles: So muss etwa die Bestattung in relativ kurzer Zeit organisiert werden. Im Idealfall hat der Verstorbene eine Bestattungsverfügung hinterlassen, in der er seine Wünsche für die Beerdigung genau festgelegt hat. Außerdem muss das Testament des Verstorbenen – wenn es eines gibt – zum Nachlassgericht gebracht werden, damit es eröffnet werden kann.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 08.07.2014
  • Autor/in: Nina Prell, Medizinredakteurin, vitanet.de;
  • Quellen: Salomon, Jutta (2009): Häusliche Pflege zwischen Zuwendung und Abgrenzung
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