Rehabilitation nach dem Schlaganfall

Zurück ins Leben finden

Bei vielen Erkrankten bestehen ganz spezielle Probleme, die oft eine spezialisierte Betreuung oder Pflege erfordern.

Denken Sie zum Beispiel an einen Menschen, der nach einem Schlaganfall einen Arm, ein Bein oder eine ganze Körperhälfte nicht mehr bewegen kann. Mithilfe eines therapeutischen Teams muss die betroffene Person lernen damit umzugehen, um im Alltag möglichst selbständig zu sein. Besonders pflegende Angehörige können und sollten möglichst gut informiert und geschult sein. Nur so können sie dem Betroffenen helfen und ihn im Alltag unterstützen.

Lassen Sie sich von Experten informieren

Als pflegende Person sollten Sie sich von den betreuenden Therapeuten (zum Beispiel den Krankengymnasten, den Pflegekräften, den Ärzten oder den Ergotherapeuten) genau über die Art der Erkrankung und die möglichen Pflegeprobleme informieren lassen. Sie können Ihnen zeigen, wie Sie mit der Erkrankung und den möglichen Pflegebesonderheiten am besten umgehen. Gelegentlich werden spezielle Kurse angeboten, in denen bestimmte Pflegemethoden vermittelt werden.

Die optimale Versorgung ist nicht nur für den Betroffenen wichtig, sondern auch für die Angehörigen selbst, um zum Beispiel Rückenschmerzen aufgrund der körperlichen Anstrengungen bei der Pflege vorzubeugen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 19.03.2015
  • Autor/in: Dr. med. Anja Vogt, Ärztin, Charité - Universitätsmedizin Berlin
  • Quellen: I. Füsgen: Der ältere Patient, Urban und Schwarzenberg, 1995
  • T. Nikolaus: Klinische Geriatrie, Springer Verlag 2000