Die Tagesklinik: So verläuft ein typischer Tag

Die Patienten werden in der Tagesklinik ausschließlich an den Wochentagen von zirka 9 bis 15 Uhr behandelt, gepflegt und rehabilitiert. Morgens werden sie mit einem Kleinbus zur Klinik gebracht, wo kurz nach der Ankunft verschiedene Therapien beginnen: Ergotherapie, Physiotherapie, Logopädie und oft auch eine neuropsychologische Behandlung.

Visite, Therapien, Erholung

Patienten erhalten in der Tagesklinik vormittags eine Visite und unterschiedliche Therapien. Nach dem Mittagsessen haben sie Zeit, sich in einem eigenen Bett zu erholen und Kräfte für die Therapien am Nachmittag zu sammeln. Nach dem Kaffeetrinken kehren Sie ab zirka 16 Uhr in die eigene Wohnung zurück, wo sie auch das Wochenende verbringen. Für ältere Menschen ist dies sehr wichtig. So werden sie nicht aus ihrem gewohnten sozialen Umfeld herausgerissen und können ihren eigenen Lebensrhythmus weitgehend beibehalten.

Zu Hause wird geübt

Es hat sich bewährt, dass Patienten zu Hause üben, was sie in der Tagesklinik lernen. Zeigen sich zu Hause Probleme in der Alltagsbewältigung, können sie in der sicheren Umgebung der Klinik mit den Therapeuten besprochen und gelöst werden. Das Eingeübte hilft dann, zu Hause selbstständig zu werden und zu bleiben.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 19.03.2015
  • Autor/in: Ralf Eberhard, Diplom-Sozialpäpagoge und Dr. med. Anja Vogt, Ärztin, Charité - Universitätsmedizin Berlin
  • Quellen: Kuratorium Deutsche Altershilfe: Hilfe und Pflege im Alter zu Hause, 1997