Die Aufnahme in eine Tagesklinik – wichtige Ansprechpartner

Geriatrische Tageskliniken sind relativ neue Einrichtungen, die teilstationäre Behandlungen anbieten. Das Angebot solcher Tageskliniken befindet sich noch im Aufbau. Noch hat es sich nicht flächendeckend durchgesetzt.

Wichtige Anlaufstellen und Ansprechpartner für die Behandlung in einer Tagesklinik sind:
  • die Krankenkasse: Sie kann Auskunft über Tageskliniken in der Nähe geben,
  • der Sozialdienst im Krankenhaus,
  • der Hausarzt oder Krankenhausarzt: Er ist vor allem für die Anmeldung zuständig und muss den Antrag beziehungsweise ein Gutachten schreiben.
  • die Pflegestützpunkte

Tipps für die richtige Wahl einer Tagesklinik

  • Wer Interesse an einer Behandlung in einer Tagesklinik hat, erkundigt sich am besten zuerst, ob es Angebote in seiner Nähe gibt. Denn die Fahrtstrecke sollte nicht länger als zirka 30 Minuten mit dem Auto dauern – anderenfalls könnte die Behandlung zu anstrengend werden.
  • Der erste Kontakt zu einer Tagesklinik kann beispielsweise durch einen Besichtigungstermin hergestellt werden: Man kann so einen ersten Eindruck von der Einrichtung erhalten.
  • Wer noch unsicher ist, ob diese Behandlungsform infrage kommt, kann sich bei einer Beratungs- oder Koordinierungsstelle informieren und Tipps geben lassen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 19.03.2015
  • Autor/in: Ralf Eberhard, Diplom-Sozialpäpagoge und Dr. med. Anja Vogt, Ärztin, Charité - Universitätsmedizin Berlin
  • Quellen: Kuratorium Deutsche Altershilfe: Hilfe und Pflege im Alter zu Hause, 1997
  • Pflegestützpunkte Berlin: Informationsblätter A-Z: Informationsblatt Nr. 10 Geriatrische Tagesklinik: http://www.pflegestuetzpunkteberlin.de/images/stories/informationsblaetter/D-IB-10-Geriatrische-Tagesklinik.pdf (09.04.14)